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Radtouren

2011

2012
Über uns
Was ist das Besondere an uns
Es gibt viele Radsportvereine mit volkssportlichen Ambitionen. Es gibt den ADFC mit seinen Ortsgruppen, die den Freizeit- und Alltagsnutzen des Fahrrades mit ihren Tourenangeboten zeigen. Es gibt die gewerblichen Tourenanbieter mit vielen wohl organisierten Fahrtenangeboten um den Globus, wo an Steigungen der Bus die physischen Grenzen überwindet, das Gepäck befördert, weite Strecken verkürzt. Ihre Tourenleiter - Animateure, die bespaßen und den Teilnehmern jede Last abnehmen. Und es gibt die Radtourenfreunde OB - MH mit anderen Zielen: Landschaften werden erfahren, nicht durchfahren. Wir erleben das Gefundene als Entdeckung, nicht als Teil eines Konsumangebotes.

  1. Ungewöhnlich viele Touren sind selbst entwickelt und nicht von Vorbildern abgekupfert. Natürlich können die Wege in der Umgebung nicht neu erfunden werden, aber die Wahl der Streckenführung macht den Unterschied aus. Bestes Beispiel ist eine Feierabendtour zur Zeche Zollverein XII, die uns 2010 ganz neue Perspektiven bot.


  2. Die Radtourenfreunde pflegen einen zügigen Fahrstil, auch über längere Strecken, mit einem Tagesdurchschnitt von 16 - 18km/h in der Ebene, bei Windstille und befestigtem Untergrund. Tourenlänge, Höhenmeter und drei definierte Tourenarten (Themen, Power und Gastro) klären in der Liste, was Dich erwartet.


  3. Es gibt zwar momentan nur wenig feststehende Termine in der Tourenliste, die aber umso mehr wegen ihrer Einzigartigkeit Deine besondere Anerkennung und Teilnahme verdienen.


  4. Eine gute Tour wird nach maximal 3 Wiederholungen „abgelegt“ und ersetzt. Ausnahme: Für die Serie „Schlösser - Denkmäler im Münsterland“ mit neuen Tagestouren über 2011 ist keine Wiederholung geplant.


  5. 2011 wird eine umfangreiche Serie mit neuen einzelnen Tagestouren „Schlösser - Denkmäler im Münsterland“ mit annähernd 700 Tourenkilometern das Gebiet in einmaliger Tiefe erfassen. Du wolltest das Münsterland schon immer an den Wochenenden kennen lernen? Es ist so weit.


  6. Touren werden drei bis vier Tage zuvor auf dieser Homepage unter "Aktuelles / 1. Toureneinladung" bekannt gegeben. Hierdurch können wir die passende Tour zum Wetter auswählen, was bei festliegenden Terminen nicht möglich ist.


  7. Es gibt genügend Feierabendtouren und Touren an jedem Tag in der Woche, so dass man seinem besonderen Zeitplan entsprechend mitmachen kann. Feierabendtouren finden bevorzugt Samstagnachmittags statt.


  8. Wir sind kein offener Verein. Nur erklärte Radtourenfreunde können an Touren teilnehmen. Angemeldete Gäste sind jederzeit zum Kennenlernen willkommen.
Kostendeckung
Teilnahmegebühren zu Touren werden nicht erhoben. Im Vergleich zu Vereinen und Unternehmen fallen im Freundeskreis keine Honorare, ehrenamtliche Entschädigungen oder Margen Nebenkosten an. Eventuell anfallende Kosten werden anteilig oder direkt von jedem Beteiligten übernommen.

Spielregeln
(verwendete Abkürzungen: TL: Tourenleiterin / leiter , TF: Tourenfreundin / freund)
  1. Das Tourenthema, seine Planung, Umsetzung und Zeiteinteilung übernimmt der TL, das der zu informierende TF stillschweigend bejaht und unterstützt.
    Der TL führt im Namen und Auftrag jedes TFs die sichere und präventive Planung / Durchführung einer Tour durch, unter Beachtung topografischer Gegebenheiten, der Verkehrsregeln und sonstiger Gefahren. Ein Haftungsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.


  2. Bei Gestaltungsoptionen während einer Tour gilt die mehrheitliche Meinung, bei Stimmengleichheit entscheidet der TL.


  3. Der TF bleibt für die eigene Sicherheit und die seines Fahrrades verantwortlich und kann dies in keiner Weise justiziabel auf den TL übertragen. Im erweiterten Sinne gehören hierzu die Werkzeugvorsorge und Reparatur seines Rades, wobei ihm die Freunde zur Seite stehen und sich nicht absondern.


  4. Die TF bilden eine geschlossene Gruppe zwischen TL und dem Schlussmann während der Fahrt. Es können abgestimmte Gründe für abweichendes Vor- oder Nachfahren geben.


  5. Wir schützen das Unersetzliche, Wertvollste, das Zentrum unseres Denkens und menschlichen Lebens - unseren Kopf. Wir schützen unseren Kopf und bekennen uns zum Helmtragen, sobald wir Rad fahren. Denn sein Nutzen tritt immer erst in einem unerwarteten Moment auf.


  6. Die am häufigsten beobachtete Unfallursache in der Gruppe besteht in der Missachtung eines Mindest - Sicherheitsabstandes zum Vorausfahrenden. In geeigneter Umgebung vergrößert sich der wirksame Sicherheitsabstand durch versetztes Fahren. Bei einer zügiger Fahrweise sollte ein Abstand von 2 bis 3 Radlängen eingehalten werden.
    Ein potenzielles Unfallrisiko besteht in einer plötzlichen Fahrtänderung wie Bremsen, Fahrtrichtungsänderung oder starken Anstieg, weil der Hintermann nicht frühzeitig reagieren kann. Eine solche Änderung ist ebenso lautstark anzukündigen wie erkennbare Hindernisse „Poller“, „Glas“, „Gegenverkehr“ oder „Steigung erster Gang“, die alle mit unterstützendem Handzeichen nach hinten weitermelden. Lieber vielstimmig als keine Meldung bis zum Schlussmann!


  7. Der Langsamere einer Gruppe bestimmt das Tempo, solange er fährt. Es ist gleichermaßen sein Recht und seine Pflicht, vom TL geführt vorne zu fahren. Stärkere Fahrer fahren in freundschaftlicher Rücksicht bevorzugt nachrangig, auch am Berg, um ermüdende Ziehharmonika - Effekte durch langsamer Nachfahrende und unterschiedliche Ruhezeiten zu vermeiden. Sonderfall Bergabfahrten: Hier wählt jeder nach seinem individuellen Sicherheitsempfinden eine Geschwindigkeit ohne Beeinflussung durch Dritte. Schnellere warten nach der Abfahrt.


  8. Jeder Radtourenfreund kann TL-Aufgaben der Planung, Ausführung einer Tour übernehmen, auf Wunsch mit Unterstützung. Der Mitgestaltung einer Tour sind keine Grenzen gesetzt: Fotografieren zur Verteilung / Veröffentlichung, Entlastung des langsamer Fahrenden durch erleichternde Gepäckübernahme, schieben oder Ähnliches, Planung eines Picknicks bei Kostenverteilung und ähnliches.